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Es war einmal., nein dies ist
kein Märchen. Dies ist eine wahre Geschichte von einer sehr schönen Sommertour
in der Pfalz, erlebt von den Mitgliedern des Kölner Stammtisches im August
2006.
Es fing alles mit einem Gedanken von mir an, unserem Stammtisch einmal
zu zeigen, wie schön die Pfalz und das Örtchen Walldorf ist. Es ist für mich
fast mein zweiter Wohnsitz. Ich fasste also den Plan, eine Tour zu organisieren. Zu Beginn des Jahres 2006 machte
ich den Vorschlag bei unserem Stammtisch, er wurde gern angenommen . Daraufhin
begab ich mich an die Arbeit. Weil es mein Gedanke war, ein ganzes Stück über
die B9 bis Bingen zu fahren, lud unser
Hans uns alle ein, bei ihm in Koblenz zu Frühstücken. Jeder war damit einverstanden und dies würde nicht das letztes
Mal sein, dass wir uns zum Frühstücken
bei Hans treffen. Die Fahrt nach Walldorf führte fast ausschließlich über Landstraßen
- quer durch Rheinland Pfalz. Ich hatte vorgesehen, die Unterkunft für uns alle im Dörnersches Haus
zu organisieren. Dies ist ein altes Fachwerkgebäude, welches unter
Denkmalschutz steht. Auch Zimmer werden dort vermietet mit einen Hotelservice .
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Unsere Royal Stars waren auch gut untergebracht, sie bekamen einen
Platz in der Tiefgarage. Für`s leibliche Wohlempfinden hatte ich am Freitag Abend Plätze in
einem gute griechischem Restaurant und für Samstag Abend in der Marktstube auf
dem Markt in Walldorf reserviert. Hier wurde uns sogar ein gemütlicher
Biergarten angeboten. Wenn jetzt auch Petrus uns noch gut gesinnt wäre, könnte nichts mehr
schief gehen. Am 25 Augustus´06 ging es los und trafen wir uns alle wieder in Koblenz
bei Hans.
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Nach einem üppigen Frühstück
waren wir alle fertig für die große Fahrt. Doch erst musste noch getankt werden
und wie Hans rausfand, hatte er ein bisschen zu wenig (1,2 bar) Luft in seinen Reifen. Darum wurde die Tanke um die Ecke besucht
und Hans zeigte uns, wie man stressfrei Reifenluftdruck kontrolliert.
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Als er dann endlich fertig war, ging es los und Hans führte uns zur B9, der wir bis Bingen folgen würden. Von da an rollten unsere Räder über
Kreis- und Landstraßen - immer weiter bis nach Alzey. Zum Mittagessen wurde
kurz auf dem Parkplatz eines Supermarktes angehalten, und nach einer kleinen
Umleitung durch die Stadt, nahmen wir Kurs auf die B271, die uns vorbei an Bad
Dürkheim führte. Ein Teil unserer Strecke ging über die Deutsche Weinstraße und
wir nahmen uns die Gelegenheit, in der Nähe des Deutschen Weintors eine Pause
mit Kaffee und Kuchen einzulegen.
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Hier stießen auch Uta und Bernd wieder
zu uns, weil die beiden mit dem Auto unterwegs waren und uns seit der
Mittagspause verloren hatten. Wir nahmen Abschied vom Deutschen Weintor und
steuerten auf Walldorf zu, vorbei an Hassloch ( bekannt wegen dem Holiday Park
) und Speyer. Über die B39 erreichten wir dann im späten Nachmittag unser Endziel: Walldorf. Am Ortseingang warteten wir kurz auf Ralf und Sylvia, die aus Karlsruhe
angereist kamen. Weil sie Verspätung hatten , entschlossen wir uns, schon Quartier im Dörnersches Haus zu
beziehen. Wir hatten dass komplette Haus belegt, leider musste der Willi und
der Hans im Appartement nebenan untergebracht werden. Alle waren erstaunt über das Dörnersches Haus.
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Nach der langen Fahrt
hatten wir natürlich großen Hunger. Ich hatte den Tisch beim Griechen in
Walldorf bereits ab 19.00 Uhr reserviert. Also traf ich mich wieder mit unserer Gruppe kurz vor sieben
. Alle in bester Stimmung und hungrig.
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Beim Griechen gab es für jeden etwas, das Essen war klasse und wir
hatten eine Menge Spaß. Mittlerweile waren auch Ralf und Sivia zu uns
gestoßen, nur der Toni war nicht
gekommen.
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Nach einem sehr angenehmen Abend gingen wir alle zufrieden und
gesättigt heim. Nächsten Morgen nach dem Frühstuck- so gegen 10.00Uhr, erweckten wir unsere
Maschinen und ein Gedonner rollte durch die Ttiefgarage. Die Tour konnte los
gehen.
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Auch Petrus war mit uns
und die Sonne war mit von der Partie. Unser erstes Ziel war der - Balkon der
Pfalz - bei Haardt. Wir fuhren wieder über die B39 nach Speyer, vorbei am
Technik-Museum und mit einem schönen Blick auf den Speyrer Dom. Nach Speyer
verließen wir die B39, über kleinere Landstraßen erreichten wir Neustadt und
unser Ziel Haardt, dass am Berghang des Weinbaugebietes liegt. Durch die
schmalen Straßen in Haardt erreichten wir - Den Balkon-. Gelegen entlang der
Straße liegt so etwas, wie ein kleiner Garten, aber mit einem schönen Ausblick
über die Pfalz bei Neustadt. Wir parkten unsere Maschinen und machten eine
kleine Pause.
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Es war fast Mittag
geworden und wir mussten weiter. Ich steuerte auf Gimeldingen zu. In diesem Ort
wird jedes Jahr dass Magnolienfest gefeiert. Es gibt hier viele Magnolienbäume
und es ist ein prächtiger Anblick, wenn diese alle im Frühjahr blühen. Danach
ging es wieder in Richtung Neustadt. Ein Stückchen über die B38 und bei
Lambrecht dann rechts ab über eine
schmale Straße quer durch den Wald in Richtung Wachenheim. Nach einigen
Kilometern hoch und runter durch dieses
dichte Waldgebiet, erreichten wir Wachenheim. Durch dass Weinbaugebiet der
Pfalz ging es dann nach Bad Dürkheim, wo wir Mittagpause machten. Zum Essen
ging es zum größten Weinfaß der Welt, dass zum Restaurant umgebaut ist. Hier
konnte man die Spezialitäten der Pfalz versuchen, wie einen Pfälzischen
Saumagen oder es auch einfach bei
Pommes und Schnitzel halten.
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Und schon wieder ging es
weiter. Unser nächstes Ziel war dass Johanniskreuz. Dies ist ein sehr bekannter
Motorradtreff in der Region. Vorbei an
der Hardenburg( Deutschlands größte Burgruine), fuhren wir über eine Landstraße
mit sanft geschwungenen Kurven langsam bergauf in den Wald zum Johanniskreuz.
Mitten im Wald stehen hier ein paar Häuser, zwei Restaurants, und es gibt einen
großen Parkplatz, bekannt als dass Johanniskreuz. Bei unserer Ankunft hier war
nicht viel los und nur ein paar wenige Motorradfahrer waren auf dem Platz. Kaum hatten wir geparkt, tauchte der Hans in seine Motorradtaschen ab und holte die Kaffeekanne raus und
schon war die Kaffeebar eröffnet. Dies war auch gut so, weil im Restaurant mit
Terrasse direkt am Parkplatz der Kaffee
4,80 euro für eine große Tasse kostet, dies ist schon rekordverdächtig.
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Während wir Pause
machten, knatterten plötzlich Oldtimer auf der Straße vorbei. Zufällig fuhr an
diesem Tag auch eine Oldtimerrally am Johanniskreuz vorbei. Nach dem Kaffee von
Hans machte Willi es sich mal bequem auf sein Motorrad aber nicht für lange,
weil es bald weiter durch den Wald zum
Luitpoldturm ging.
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Wir verließen dass Johanniskreuz und fuhren weiter durch den Wald. Doch
kurz darauf bogen wir links ab, von der
Hauptstraße in einen schmalen Waldweg. Über diesen kleinen Weg erreichten wir
eine offene Stelle im Wald, die als Parkplatz zum Luitpoldturm dient. Von
diesem Parkplatz zumTurm sind es noch ungefähr 300 Meter zu Fuß. Dieser kleine
Spaziergang lohnte sich allemal, weil der Blick von oben auf dem Luitpoldturm
über den Pfälzerwald einmalig ist. Der Turm steht einsam allein im Wald und
ist für jeden betretbar - vorausgesetzt
man weiß ihn zu finden. Wir hatten auf jeden Fall eine menge Spaß in und auf
dem Turm.
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Nach diesen Strapazen gab es natürlich eine Belohnung : - Kaffee und
Kuchen bei Ingrid in Hermersbergerhof. Die schmale Waldstrecke brachte uns nach
einigen Kilometern in einen kleine Ortschaft wo das Cafe Ingrid ist. Schnell die Kräder geparkt und auf ins
Kuchenparadies. Wir fanden alle Platz an einem riesigen massiven Marmortisch
- wie die Ritter vom Marmortisch ( oder
war dass anders ?....) . Nur der Ralf,
der schien zur Urzeit zurück gefunden zu haben . Auf jeden Fall, die Kuchen von Ingrid waren selbst gemacht und schmeckten hervorragend.
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Ingrids Ehemann war Steinmetz gewesen aber musste durch Krankheit
seinen Beruf aufgeben. Auf dem Gelände
am Cafe konnten wir noch einige von seinen Exponaten bewundern. Wir trafen
sogar auf ein neues Royal Star-Mitglied. Das “Glied „ wurde von Bernd schon mal vermessen. Für gut befunden - wurde er in dass richtige Outfit gesteckt
und schon wurde aus dem Schildkrötenreiter ein Royalist.
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Leider könnten wir unser neues Mitglied nicht mitnehmen, wie auch den Tisch nicht. Ich glaube, dass
hätte die Royal Star ein bißchen überladen.
Wir verabschiedeten uns von Ingrid und setzten Kurs auf Bad Bergzabern durch die herrliche Landschaft
der Pfalz. Vorbei an schroffen Felsen und einigen alten Schuhfabriken landeten
wir dann in Bad Bergzabern. Wir kamen in die letzte Phase der Tour und eine
letzte Pause hatte ich vorgesehen an einem schönen See bei Römerberg nicht weit
von Speyer.
Von Speyer aus war es dann nicht weit mehr zurück nach Walldorf. Aber
so wie es kam, wurde hieraus nichts. Wir stoßen auf eine Umleitung und ich
musste einen neuen Kurs berechnen. Es war inzwischen auch schon was später
geworden und darum entschlossen wir uns direkt Walldorf an zusteuern. Die Marktstube wartete schon auf uns. Die
restliche Fahrt verlief ohne Probleme und alle kamen wieder gut an in Walldorf.
Maschinen in der Garage abgestellt, sich fertig machen für den Abend
und schon trafen wir uns wieder am Markt und gingen gemeinsam zur Marktstube.
Die freundliche Bedienung brachte uns nach hinten, wo wir in einem kleinen
gemütlichen Raum der als Biergarten gestaltet war, Platz fanden. Kurz darauf kamen die Getränke und die
Speisekarte. Für jedermanns Geschmack
war etwas dabei und man brauchte nicht zu lange zu warten. Die Portionen waren
XL und sogar noch besser als beim Griechen. Ambiente und Stimmung waren top. Das Bier
(Welde-Pils) verwöhnte unsere Gaumen und Ralf und Willi waren mal wieder in
Topform .
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Wir hätten noch lange in der Marktstube sitzen bleiben können aber am
nächsten Morgen ging es wieder nach Hause. Als wir spät am Abend die Marktstube
verließen, war es stark am Regnen und wir hofften ,dass dies nicht am morgen
der Fall sein würde.
Es regnete nicht mehr, als wir
am nächsten Morgen uns von Walldorf verabschiedeten.
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Unter einem bewölkten Himmel ging es Richtung Neckar zur ersten Station
unserer Heimreise, dass Schloß
Hirschorn. Das Schloß liegt oberhalb dem Dorf Hirschorn und bietet einen
prächtigen Blick über das Neckartal.
Achim ließ es sich nicht nehmen, sich mal als Meterologe zu beweisen
und erklärte uns die Wetterlage und es klärte auf, erst am Ende der Fahrt holte der Regen uns
dann doch noch ein.
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Unsere Fahrt ging weiter durch den schönen Odenwald und in der Nähe von
Darmstadt ging es dann auf die Autobahn. Kurz nach Mittagzeit trafen wir auf dem Rastplatz Medenbach an der A3 ein. Hier würden wir zusammen noch was
Essen und danach ging jeder seinen Weg über die A3 nach Hause. An diesen Sonntag
lief auch noch gerade ein F1 -Rennen und Schumi gab sein Bestes.
Nach dem Essen wurden draußen auf dem Parkplatz dann doch noch die
Regenklamotten angezogen. Der Himmel hatte sich verdunkelt und wir vermuteten,
dass es nicht mehr lange dauern würde, bevor die ersten Tropfen runterkamen.
Wir verabschiedeten uns gegenseitig
und starteten für die letzte Etappe nach Hause.
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Achim und ich hatten Glück und erreichten unseren Zielhafen ohne die Tränen der Götter. Andere dagegen fuhren durch die Schleusen des Himmels. Also was ist jetzt die Lektion aus dieser Tour : der eine wird nass der andere nicht. Was aber viel wichtiger ist: dass alle gut nach Hause kamen - ohne Unfälle, und lass uns hoffen, dass dies bei jeder Tour die wir fahren, so bleiben mag.
Eurer Patrick, der Kölsche Belgier |
Schlusswort:
Bei der Länge deines Reiseberichtes, mein lieber Patrick, ist meine Maus vom Srcollen heißgelaufen. Wenn das mit deinen Berichten so weitergeht, brauche ich einen 80 Zoll-Monitor und eine Sekretärin für den Text.
Durch diese Fleißarbeit geht der Titel des Chefredakteurs von Achim auf dich über. Die Kölner danken Dir für den interessanten Bericht. DER WEBMASTER
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PFALZ 2006 Sommertour durch die Pfalz
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