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Ein Gespäch, neulich beim Stammtisch der COLOGNE DIVISION in Köln: Irgendjemand fragte, wo denn die Saison-Abschlußfahrt 2010 hingeht.
Chris W. sagt: Lott uns doch dit Jaar mal nar Nörden fohrn, watt meent ji
van Oostfreesland ? Achim V. antwortete: Dor givt dat aber kien Kurvens, dor sünnt de Straaten all
liek.
Chris W. erwiderte: De Oostfreesen sünnt klooge Lüh, worum sullen de Kurvens
bouen, wenn dat dor kien Bargen givt.
Achim V. mit erstauntem Gesicht: Wat, in Oostfreesland
givt dat kien Bargen ?
Chris W. klärte auf: Nee, de hebben dee wechlaten, dormit see de Straaten all
liek bouen kunnen.
Achim V. wütend: Ik will aber Kurvens fohrn. Chris W. sagt: Denn fohr Du man in Emden van´t Autobahn runner, dor is de
engste Kurv in Oostfreesland.
Achim V. verzweifelt: Mij dünkt, dor givt dat doch tominst Kreisels. ( Jo, elke
Maant een mehr )
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O S T F R I E S L A N D 2 0 1 0 E i n R e i s e b e r i c h t v o n P a t r i c k D e M a e y e r
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Erinnert Ihr Euch noch an das Lied über einen
langen heißen Sommer ,der so ungefähr Anfang Mai begann und erst nach drei Monate
langsam zu Ende ging ? Ich bin nicht sicher, aber ich glaube, es war von
Reinhard May. Nur leider war es dieses
Jahr kein so schöner Sommer. Außer den
paar heißen Tage im Juni, haben wir eigentlich nicht so viele Streicheleinheiten
von Mutter Sonne bekommen. Wir hatten
zwar noch auf einen warmen „Indian Summer“ gehofft, aber es durfte nicht sein. Das Wetter macht nun mal was es will. Der Song „ September Rain“ passte hier schon
besser, denke ich. Wir vom Kölner Stammtisch ließen uns aber
nicht durch ein paar Regentropfen
aufhalten, da haben wir schon andere Stürme bezwungen. Bei Uta und mir liefen
die letzten Vorbereitungen für unsere Frieslandfahrt. Beide Maschinen noch mal durch gecheckt und neue
Regenklamotten gekauft. Besser vorbauen
als nass werden. Ich muss da noch an jemand denken, dem wir letztes Jahr mit
drei Mann in seinen Regenkombi helfen mussten und es trotzdem nicht gelang, weil
er ging nicht zu (sag es doch gleich, das war der arme Achim, die Kombi war
eingelaufen). Also, am 24 September morgens früh sollte es losgehen. Von den
voraus angemeldeten 24 Maschinen blieben am Ende noch 18 übrig. Bei einigen wollte das Schicksal nicht, dass
sie mit uns fahren. Zum Beispiel der
Kalle: nach einer angebrochenen Rippe stürzte er im Urlaub so, das sein Fuß in
Gips musste - aus mit Fahren! Und auf ärztliche Order musste er auch noch darauf
verzichten, mit dem Auto gefahren zu werden. Tja, der Pechteufel hatte da wohl seine Hände
im Spiel. Aber dafür hat Kalle uns alle
zum Frühstück bei ihm eingeladen, was wir uns natürlich nicht entgehen ließen.
Er hatte sogar noch für eine kleine Überraschung gesorgt, aber dazu später. Jetzt war es soweit und Uta und ich fuhren
vollbepackt und mit Regenpelle kurz vor acht los. Wir hatten noch extra Gepäck mit, weil wir
noch ein paar Tage Urlaub dranhängen wollten. Der Achim wartete schon auf uns und Bertram an der Raststätte
Siegburg. Wir kamen fast gleichzeitig
mit Bertram an und fanden einen strahlenden Achim in einen nagelneuen
Regenanzug….Da hatte sich einer doch Gedanken gemacht.
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Wir wollten nunmehr keine Zeit verlieren und
nach einer kleinen Pause ging es weiter zum unserem Rendezvous am ersten
Parkplatz nach dem Breitscheider Kreuz auf der A3. Hier kamen alle zusammen. Wir mussten noch an Köln vorbei und der
Verkehr ließ nicht Gutes ahnen.
Es kam wie es kommen musste: Stau nach dem Heumarer Kreuz dann noch eine
Baustelle, aber wir schafften es doch noch pünktlich zum Parkplatz, wo die
meisten von uns schon warteten. Nur
unsere links-rheinischen Vertreter waren noch nicht zu sehen.
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Es war ein herzliches Wiedersehen und unsere Neuen
waren auch dabei. Obwohl es grau und nass war, war die Moral hoch und wir
sehnten uns nach ostfriesischen Landschaften und der frischen Meeresbriese. Nach
kurzer Zeit kamen dann auch Karl, Gisela und Manno mit Karin auf den Parkplatz
gefahren. Jetzt war nur noch das Warten auf Willi. Von Hans aus Koblenz wussten
wir, dass er abends im Hotel zu uns aufschließen wollte. Unser viel beschäftigter Kumpel wird zusammen
mit seiner Gattin im Auto anreisen und natürlich die Royal Star im Hänger. Als letztendlich der Willi auftauchte, war es
auch höchste Zeit weiter zu fahren. Man wartete schon auf uns und zwar nicht nur der Kalle … Unsere Kreuzer
formierten sich und die Flottille nahm Kurs auf Schermbeck. Chris führte uns
flott auf die A3 aber nach ein paar Kilometern standen wir schon wieder in Stau. Der Verkehr konnte jedoch langsam weiter
fließen. Wir fuhren auf der Mittelspur und rechts von uns passierten wir
verschiedenen holländische Reisebusse, voll mit Jugendlichen. Diese waren begeistert von unseren Maschinen
und zeigten dies auch. Doch wie Gisela später erzählte, war einer so frech dass
er sein nackten Po am Fenster zeigte. Wir verließen die A3 und fuhren Richtung Emden über die A31 bis wir den
Parkplatz Holsterhausen erreichten. Über
diese Parkplatzeinfahrt kommt man auf eine versteckte Ausfahrt nach
Schermbeck. Wir nahmen an Tempo zurück,
weil auf der Ausfahrt ein Polizeiauto stand. Was jetzt... allgemeine Verkehrs Kontrolle
..? Am Polizeiwagen stand: BITTE FOLGEN
! Aber nicht doch, unser Freund und Helfer lotste uns persönlich durch
Schermbeck bis zu Kalle´s Haustür. Er
stand schon mit seinen Krücken vor dem Haus, als wir ankamen, 18 Royal Stars in diesem ruhigen Ort waren ja
nicht zu überhören. Diese kleine Eskorte hatte Kalle arrangiert. Er und seine Familie
hatten schon alles für unsere Ankunft vorbereitet. Wir bedankten uns bei dem netten Polizisten
und nach einem schönen Gruppenbild mit ihm, wartete Kaffee und Frühstück auf
uns.
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In Kalles Garten war ein Zelt aufgebaut und alles
eingerichtet, um unsere kleine Reisegruppe zu versorgen. Kalles Ehefrau, Tochter,
ihre Freundin und sogar sein Bruder bedienten uns mit Kaffee und frischen Brötchen.
Von Lachs bis Marmelade, für alles war gesorgt.
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Der Kaffee tat gut und dass Essen stärkte uns für
die Fahrt, die wir noch vor uns hatten. Nach einer guten Stunde waren wir mit allem
fertig und Chris bedankte sich in unserem
Namen bei Kalle und seiner Familie für
den schönen Empfang und auch noch mal für die ganze Arbeit, die sie für unsere Stammtisch-Hymne geleistet
haben. Wir nahmen so langsam Abschied
von Gunda und Kalle, die uns noch zur Tankstelle begleiten, von wo aus wir endgültig
Ostfriesland entgegen fuhren. Noch ein
Gruß zu Kalle und Gunda, die am liebsten
aber mitgefahren waren.
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Mit flottem Tempo ging es voran und die
Landschaft wurde immer flacher. Ungefähr in Höhe von Coesfeld dachte ich, ein Chromteil
vorbei fliegen zu sehen. Hatte da jemand was verloren? Unsere Kolonne fuhr
weiter und bevor wir die Autobahn verlassen werden, lenkte Chris uns auf einen
Rastplatz bei Lingen. Wir verteilten uns auf den Parkplatz und waren froh, mal
die Beine zu strecken. Der Regen hatte auch nachgelassen aber der Himmel sah
noch immer grau aus. Wie es sich
herausstellte, hatte sich bei der Maschine von Achim B. die hintere Chromleiste
des Vorderfenders selbstständig gemacht. Also hatte ich doch richtig
gesehen. Auch Bertram musste feststellen,
dass er Schrauben von seiner Windschutzscheibe verloren hatte. Da hob sich bei mir der Verdacht: sind wir
vielleicht mit getarnten Maschinen einer bestimmten amerikanische Marke
unterwegs???
Oder waren es Saboteure, die den guten Ruf unsere Bikes zu Nichte machen
wollen. In einem gemeinsamen Einsatz
wurde das Problem von Bertram behoben. Der Manno kämpfte auch noch mit sein Auspuff, aber dass ist ja normal
bei Manno .
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Unser nächstes Ziel war in Ramsloh der Bikertreff: BIKER'S INN. Chris und ich waren letztes Jahr auf unserer Voraustour schon mal
in diesem netten Lokal gelandet. Es ging
meistens schnur geradeaus durch eine Landschaft von Wäldern, Wiesen und Mooren.
Wir überquerten den Emskanal und nährten uns Ramsloh. Wir fuhren einmal durch
diesen kleinen Ort, um an den Bikertreff zu gelangen. Es war schon drei Uhr und außer uns waren
keine weiteren Motorradfahrer da, wir hatten also freie Auswahl und parkten
unsere stählernen Rösser direkt vor der Haustür an der Terrasse.
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Die Inhaber erwarteten uns schon und Kaffee und Kuchen
(und mit viel Sahne) . Auch für diejenigen, die schon etwas Warmes
essen wollten, war gedacht. Die Küche war geöffnet und `ne Currywurst mit
Pommes schmeckt immer. Mit einem gut gefüllten Magen lässt sich besser fahren oder wie war das? Wir genossen in Ruhe unsere Pause und ließen
es uns schmecken.
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Von Ramsloh nach Middels-Westerloog war es nicht mehr
so weit. Wir waren ja wieder voller Energie,
aber unser Cruiser brauchten auch mal wieder einen vollen Tank. In Ramsloh Mitte war eine große Tankstelle , wo
wir den Durst unserer 75 Pferdchen löschen könnten. Dann ging es weiter Richtung Aurich. Hinter
Aurich erreichten wir Middels-Westerloog und steuerten auf das Hotel „Alte Post“
zu, weil wir hier schon einchecken und
unser Zimmerschlüssel abholen mußten. Unser Sporthotel befand sich etwa hundert
Meter weiter. Während wir auf dem Parkplatz
vom Hotel am „Alte Post“ warteten, fing es noch mal an kräftig zu regnen. Wir suchten Schutz unter dem Vordach des
Hotels und plötzlich wurde Ralf von einem friesischen Löwen angegriffen. Zum Glück
konnte er sich wieder unversehrt aus dem
Maul dieses Ungeheuers befreien… Tja Ralf ist oft für ein Scherz zu haben,
nicht immer - aber immer öfters.
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Alle Formalitäten waren erfüllt und wir fuhren zu unserem
Sporthotel. Die Zimmer wurden bezogen und schon waren wir wieder alle unten am
Speisesaal. Wir tranken noch ein frisches Bierchen vor der Tür. Das Wetter hatte sich aufgeklärt und der Wetterbericht für den nächsten Tag
versprach Gutes für Ostfriesland und seiner Küste. So gegen halb sieben wurde das Buffet eröffnet und wir konnten uns satt essen. Nach dem Essen blieben wir noch `ne Weile
zusammen sitzen oder genossen die kühle Abendluft.
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Hans G. hatte sich bei Chris gemeldet und mitgeteilt,
das er und Angela unterwegs waren und wahrscheinlich so gegen halb Zehn erst
ankommen würden. Inzwischen hatten Willi
W. und Hans S. schon mal die Tanzfeen im Untergeschoss entdeckt. Wir waren ja
nicht alleine im diesen Hotel. Ein Reisegruppe
mit etwas süßen jungen Damen waren auch vor Ort und hatten sich in der Tanztenne schon breit
gemacht. Einige von uns suchten müde ihre Zimmer auf, aber andere gingen noch
runter in die „Höhle der Löwinnen“… Da ich auch noch keine Lust hatte ins Bett zu gehen, wollte ich mir die jungen
Damen doch auch mal anschauen (das gab richtig Ärger zu Hause, jawoll ). Der DJ spielte irgendwelche Musik, die kein Mensch interessierte
und es sah aus, als ob er sowieso nicht viel Ahnung hatte. Doch auf Anfrage von Gisela legte er dann
Wolfgang Petry und Michael Wendler auf und siehe da, plötzlich kam Leben in die
Bude. Die Damen stürmten die Tanzfläche und
auch einige von uns schwangen das Tanzbein. Die netten Ladies wurden nach eine Weile immer frecher. Eine forderte Willi sogar mit hartem Ton auf, nicht abzuhauen…
(ja,ja immer der Willi). Als James Brown`s Sexmaschine aus den Lautsprecherboxen
kam, gab es kein Halten mehr und alle standen auf der Tanzpiste. Einige hatten sehr viel Spaß an diesen Song.
Hans und Angela waren dann doch endlich eingetroffen und Chris hatte dafür
gesorgt dass es noch was zu Essen gab. Mittlerweile war richtig Stimmung da unten im Keller. So, wie ich hörte, musste es auch eine Shownummer
mit einen Stuhl gegeben haben …?!?
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Am nächsten Morgen beim Frühstück waren alle wieder
ohne Kopfschmerzen da. Nach dem einfachen Frühstück
machten wir uns bereit für die Ausfahrt. Das Wetter spielte
tatsachlich mit, wir hatten einen klaren blauen Himmel mit leichten Wölkchen. Kurz vor zehn verließen unsere Royal Stars den
Parkplatz vom Hotel zum Cruising entlang
der ostfriesische Küste. Chris übernahm die Führung und wir rollten auf
Wilhemshafen zu. Eigentlich wollten wir kurz vor der Stadt die Hauptbundesstraße
verlassen und über eine schöne
landschaftliche Route an die Küste gelangen. Doch es lief nicht so und wir gerieten in die Stadt. Also musste rechtsum kehrt gemacht werden. Das
hat Chris bestimmt extra gemacht, weil es so wenig Kurven gibt. Wir änderten
unser Kurs und fuhren Richtung Harlingersiel. Wir machten noch eine kleine Pause in Minzen in einer ostfriesischen
Stube. Uta und ich bestellten einen Tee. Doch es gab eine kleine Überraschung; an Stelle einer Tasse Tee bekommt man hier in Friesland direkt einen
ganzen Pott mit Stövchen und allem drum und dran. Nach dem kurzen Aufenthalt
ging es dann weiter nach Harlingersiel. Wir fuhren bis zum Hafen, wo die Fischkutter
liegen und wo es frischen Fisch oder Krabbenbrötchen gab. Wir parkten unsere Royalstars direkt in der Nähe
der Fischbuden , so mussten wir nicht so weit laufen, um diese Leckereien des
Meeres zu genießen.
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Wir schnupperten die kühle Meeresbriese und schauten
übers Wasser und den Sand. Die Strandkörbe standen leer und es waren nur wenige
Leute unterwegs. Über unseren Köpfen
hinweg flog ein Inselflieger zu einer der kleinen Inseln vor der Küste. Der Wind streichelte unsere Haare und wir fühlten
uns fast wie echte Ostfriesen… Ich glaube, meine Fantasie holt mich wieder ein
(ich glaub auch, Anm. Uta). Egal, es
waren sehr schöne Momente.
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Die Zeit drängte uns ein bisschen: wir hatten in
Dornumersiel das Restaurant „ das Dusend Buddelhus“ zum Mittag reserviert. Wir
setzten uns wieder in den Sattel und rollten
entlang der Küste vorbei an den verschiedenen Sielorten über Ostfrieslands Straßen. Die weite Landschaft, geprägt von Wiesen und Feldern, aber auch verstümmelt von
den riesigen Windrädern, die hier entlang der Küste natürlich nicht fehlen
dürfen. Mit alter Windmühlen-Romantik hat das nichts mehr zu tun. Wir erreichten nach einer schönen Fahrt (sogar
ein paar Kurven waren zu sehen), Dornumersiel. So gut es ging, parkten wir unsere Royals auf dem kleinen Platz neben dem
„Dusend Buddelhus“ (oder das tausend Flaschenhaus – für Nicht-Friesen) und dann
hieß es, rein in die gute Stube.
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Wir hatten dieses urige Lokal für uns alleine. Die
Tische waren für uns reserviert und der Wirt checkte zusammen mit Chris noch mal die Liste mit unseren Vorbestellungen.
Alles war klar, aber dann fing ein langes Warten
an, da die Speisen frisch angefertigt werden mussten. Es war wollig warm im
Gasthaus und die Sonne schien durch die Fenster. Die Atmosphäre war so
gemütlich, dass einigen von uns den Augen
zufielen. Um die
Zeit zu vertreiben, kletterte Achim mal ins Krähenest und schoss noch ein paar Fotos. Statt eines Kapitän Iglo gab es bei uns am Tisch
ein Kapitän Jürgen (ja,ja der Jürgen ist ein süßer Kerl mit Hütchen und so,
Uta). Endlich kamen dann die leckeren Speisen auf den Tisch und wir ließen es
uns schmecken. Am Ende noch einen Absacker und ein Eis und dann war es höchste Zeit,
unsere Tour weiter zu fahren.
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Die Sonne war noch immer mit von der Partie und wir
ließen das „Dusend Buddelhus“ hinter uns, um gemütlich in den Dornumersieler
Hafen einzulaufen. Die Fischkutter lagen
im Hafen und gaben ein schönes Fotomotiv ab. Wir legten an, direkt am Eingang zum
kleinen Yachthafen. Die Fischbüdchen hatten dieses mal kein Glück,
unser leiblicher Tank stand noch auf Voll. Wir machten einen kleinen Spaziergang zum Strand und Babs übernahm liebenswerter
Weise sogar die Strandgebühren. Man konnte die gegenüberliegende Insel sehen
aber man merkte, dass die Saison vorbei war. Auch hier leere Strandkörbe und
wenig Leute.
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Nach dem Strandbesuch kehrten wir zu unseren Sternenkreuzern
zurück und weil es doch schon ein bisschen später geworden war, entschloss sich Chris,
uns auf einem kürzeren Weg durch das friesische Flachland wieder zum Hotel zu
bringen. Eine Halte gab es aber noch. Chris hatte seinem Freund Achim in
Dietrichsfeld versprochen, mit der ganze Truppe mal vorbei zu schauen und das
machten wir dann auch. Unsere Ankunft in dem ruhigen ländlichen Örtchen weckte
nicht nur die Neugier der Anwohner, sondern auch einer schöne schwarze Stute und
diese schaute uns mit ihren großen Augen an.
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Wir hielten uns nicht zu lange auf und ein wenig
später standen wir wieder auf dem Parkplatz unseres Hotels. Abendessen gab erst um Sieben, so dass noch genügend
Zeit übrig war, um zusammen noch ein bisschen auf der Terasse zu verweilen und
die letzte Nachmittagssonne zu genießen oder sich mit anderen Aktivitäten zu beschäftigen.
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Der Abend gestaltete sich ruhiger als der Vorherige,
unsere jungen Damen der Reisegruppe waren auch später dran und mit Tanztenne wurde
diesmal nichts (die waren wohl fertig von letzter Nacht? Anm. Uta). Wir blieben unter uns und ließen der Tag in
aller Ruhe ausklinken (Patrick,das heißt ausklingen, ausklinken kann man sich zu Hause, Anm.
Uta). Unsere treuen Untersätze standen in Reih und Glied vor dem Hotel im Licht
der gegenüber stehenden Laternen und warteten auf uns, um uns am nächsten Morgen
wieder nach Hause zu bringen. Nur
Uta und ich hatten da noch andere Pläne. Wie immer ging auch dieses Wochenende
zu und nach dem Frühstück wurden die Maschinen wieder bepackt. Es wurde Abschied
genommen voneinander und dann ging es wieder der Heimat entgegen.
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Für mich und meine Frau sah es anders aus. Wir
wollten noch Urlaub machen und hatten vorgehabt nach Husum zu fahren, aber auf Empfehlung
von Chris Freund Achim änderten wir unser Vorhaben und landeten auf der Insel
Norderney. Wir hatten noch ein paar schöne Tage auf der Insel. Nicht zum Motorradfahren,
sondern um Natur und die einzigartige Landschaft
zu genießen (das war aber nicht alles, Anm. Uta). Als wir nach
vier Tagen die Insel wieder verließen und auf die Fähre warteten, machten wir Bekanntschaft
mit dem einzigen Royal Star Fahrer auf Norderney. Er ist ein Mitarbeiter der
Fährgesellschaft und hat kaum Zeit zum Fahren, obwohl er gerne möchte. Auf diesem Wege noch einen schönen Grüß an
ihn. Uta und ich erreichten am Donnerstagabend kurz nach
sieben, erst wieder unser Heimstätte, nach
viel Regen und Stau. Wir konnten aber zurückblicken auf ein schönes Wochenende
und ein paar erholsame Tage Urlaub. Norderney ist eine Empfehlung wert. Und wie schön es da sein kann zeigen die Bilder.
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Das war es dann wieder, die Cologne Division
blickt jetzt voraus in die nächste Saison und plant schon die neue Eröffnungsfahrt
2011.
Schönen Grüß an alle RoyalsStar Fahrer und alle die diese Seite besuchen.
Bis Bald, euer Pat – der Kölsche Belgier, und
seine liebe Uta, die es sich nicht verkneifen könnte den Text mal ein bißchen
mit ihrer Fantasie zu bearbeiten.
Redaktion: Patrick DeMaeyer Co-Redaktion: Uta DeMaeyer Ostfrisische Übersetzung: Joachim Hellbach
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