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SAARLAND 2008 Saison-Eröffnungstour 25.-27.April 2008 Eine Reportage von Chris Wölki
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Im Vorfeld hatte sich ein Gast angekündigt. Manfred Geissel aus Frankfurt mailte uns an und fragte, ob er mitfahren könne. Da wir unsere Buchungen längst abgeschlossen hatten, kümmerte sich Manfred selber darum und konnte noch ein Zimmer in Saarburg nachbuchen. Manfred kam ebenfalls zum zentralen Treffpunkt nach Koblenz.
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Hans sorgte für eine Überraschung. Der Frühstückstisch war reichlich und opulent gedeckt. Auch Willy ließ es sich nicht nehmen, mit uns zu frühstücken und uns zur Tour zu verabschieden. Leider konnte Willy nicht teilnehmen, da für ihn wichtige berufliche Termine anstanden. So genossen wir circa eine Stunde das Frühstück und den guten Kaffee von Hans und sammelten uns danach an den Bikes zur Abfahrt.
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Die erste Rast an der Mosel war angesagt. Achim (der Prediger) wollte noch eine Rede halten, aber keiner hörte zu. Das Wetter wurde zusehend besser und wir tranken unseren Kaffee.
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Nach der Kaffee-Pause fuhren wir weiter, immer an der Mosel entlang, durch Trier und Kons nach Saarburg. Dort hatten wir ein Motorrad-Arrangement gebucht (2 Übernachtungen, 2 x Frühstück, 2 x 3-Gänge-Menü), das Ganze für schlappe 99,-€ pro Person.
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Nachdem wir unsere Bikes in der Tiefgarage geparkt und abgeladen hatten, bezogen wir unsere großzügig eingerichteten Zimmer. Kurze Zeit später saßen wir in der Lounge und tranken unser erstes wohlverdientes Bier.
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Am
25.04.2008 sollte es losgehen. Der Wetterbericht war nicht gerade
vertrauenswürdig. Gegen 8 Uhr trafen sich Jutta, Babsy, Reiner und
Chris auf der A52, Höhe Willich-Schiefbahn,
um dann gemeinsam über die A61 bis zur Raststätte Peppenhofen zu
fahren. Dort warteten schon Karin, Heribert und Klaus auf uns, die sich
kurz hinter Köln verabredet hatten. Gemeinsam fuhren wir dann zum
zentralen Treffpunkt für alle Teilnehmer. Hans hatte angeboten, dass wir
das Frühstück um 10 Uhr bei ihm einnehmen.
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An diesem Abend waren unsere Mädels besonders gut drauf. Die geballte "Frauen-Power", wie man auf den Bildern unschwer erkennen kann. Aber auch die männliche Fraktion wurde würdig durch Ralf vertreten. Well-Dressed-Man. Jetzt wissen wir auch, wo der Begriff "Dressman" herkommt.
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Auf unserer Samstagstour führte uns Manos Roadbook auch an die Saarschleife. Und dann kam der Moment, als wir auf einem Parkplatz in landschaftlich unheimlich schöner Umgebung die Mopeds abstellen mußten. Manos Reiseroute führte uns zu Fuß durch einen Wald. Die Zecken konnten uns - dank Lederkleidung - nichts anhaben. Aber die Begeisterung über den Fußmarsch bei hohen Temperaturen hielt sich doch in Grenzen (siehe Bilder).
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Karl brachte unsere neuen Clubhemden mit. Also war klar, zum Abendessen machen wir uns mal fein. Im angeschlossenen Restaurant ließen wir uns dann das angekündigte 3-Gänge-Menü servieren. Die Vorsuppe war köstlich. Aber als der Hauptgang serviert wurde - kleine Portion in riesengroßen Tellern - fragte doch Klaus glatt, wo die nächste Pommesbude wäre. Zum Essen gönnten wir uns Bier und guten Wein.
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Auch ein Besuch der alten VILLEROY & BOCH Fabrik, die inzwischen ein Betriebsmuseum beherbergt, stand an. Dort war nicht nur altes Porzellan ausgestellt, es waren auch Küchen, Esszimmer und Badezimmer zu sehen. Eine Toilette der besonderen Art hatte es Achim angetan. Man sah nur eine geschlossene Truhe. Keine Klobrille, kein Abfluß. Als man den Truhendeckel öffnete, sah man erst die Toilette. Achim wollte es gar nicht glauben. Er unternahm direkt einen Selbstversuch.
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Nachdem wir am Samstag unseren Tagesausflug beendet hatten, wurden wir noch einmal im Restaurant kulinarisch verwöhnt. Danach entschlossen wir uns, noch ein wenig die Saarburger Altstadt zu erkunden. Sehenswert im Stadtkern ist die kleine Schlucht zwischen den Häusern mit den Wasserfällen. In einem kleinen Bistro nahmen wir dann noch einen Absacker (manche auch mehrere).
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Vor der Abreise in Saarburg wollten wir noch schönes Gruppenfoto "schiessen". Dazu stellten wir uns in V-Form auf dem Parkplatz auf. Allerdings dauerte die Foto-Session so lange, daß ein Biker doch tatsächlich einschlief. Wer? Erkennt ihr an der Körperhaltung. Nachdem das Foto im Kasten war, brachen wir zur Heimreise auf. Über Luxemburg führte die Tour nach Prüm. Dort machten wir eine letzte Rast zu Mittag. Unsere Wege trennten sich hier. Eine Gruppe fuhr Richtung Koblenz, die Andere über die Eifel Richtung Köln.
Fazit: Die Saison-Eröffnungstour war ein voller Erfolg. Der Wettergott war gut gelaunt, Spaß hatten wir satt. Die Landschaft in Frankreich und auf der Hunsrückhöhenstraße war traumhaft. Es sind alle Royalisten gut nach Hause gekommen.
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Villeroy & Boch - Fabrikmuseum
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