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Der Morgen danach… Nach einer erholsamen Nacht werde die Welt schon besser aussehen, dachte ich. Doch statt mit Spaniens strahlender Sonne geweckt zu werden, hingen tiefe grauen Wolken über dem Land. Also hatten wir Zeit genug, um zu frühstücken und zu überlegen, wie wir den Tag gestalten wollen. Der erste Punkt auf der Agenda war natürlich, meine Maschine wieder fahrbereit zu machen, so gut es gehen würde. Nach dem Frühstück begannen wir mit vereinten Kräften von Bertram Achim und Kalle, meine Kiste wieder fahrbereit zu machen. Der rechte Blinker und Zusatzlampe wurden geflickt, die Halterung teilweise wieder begradigt. Lenker und rechter Bremshebel wieder gerichtet und schon sah es alles nicht mehr so schlimm aus. Die Delle im Tank und die verkratzte Scheibe waren Arbeit für zu Hause. Das war es soweit zu meiner Maschine.
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Die Odyssee des Südens – Teil 2
Pleiten Pech und Pannen
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Ich selbst hatte direkt nach dem Unfall keine
Schmerzen oder irgendwelche Probleme gehabt. Doch an diesem Morgen spürte ich, dass mir beim Lachen oder Husten meine Brust ein wenig weh tat. Wahrscheinlich hatte ich doch eine leichte
Rippenprellung durch den Sturz. Na ja,
zum Glück war es nichts Schlimmeres. Nach dieser Aktion hatte Bertram noch etwas in der Stadt zu
erledigen. Während Kalle Bertram
begleitete, blieben Achim und ich zu Hause. Ein wenig später kamen die Beiden mit einer kleinen Überraschung zurück:
Bertram hatte seine Maschine umbauen lassen. Die erste Royal Star mit Hochsitz. Das Sondermodell für den mobilen Jäger. Auf Wunsch auch mit Tarnfarbe und Geländegetriebe. Auch für den Beifahrer sehr zum empfehlen. Der
Sozi kann einen Rundumpanoramablick genießen und seine Füße bequem auf der Schulter des Fahrers ruhen lassen. Bei einem Einsatz im Radrennen erlebt der
mobile Motorrad-Kameramann auf diese Höhe
neue Bild Perspektiven.
Sogar der Vatikan schien Interesse an dieser Neuheit zu haben. Wenn ein
Papstbesuch mal ein bisschen schneller ablaufen soll, wäre das die Gelegenheit.
Sogar die Symphatie der Hells Angels und Banditos könnte der Papst so gewinnen. Im Moment tüftelten die Ingenieure noch, wie
sie die kugelsichere Kanzel anbringen können.
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Was man so alles aus einen Barhocker machen könnte,
nicht wahr? Bertram hatte sich diesen
für seine Terrasse besorgt. Das Wetter
wurde auch im Laufe des Tages nicht viel besser. Wir nutzten den Tag um uns auszuruhen und
machten es uns auf der Terrasse mit dem schönen Ausblick auf den Kanal und die Berge gemütlich. Kalle hatte sich einen neuen Helm komplett
mit Brille besorgt. Wir konnten es natürlich
nicht lassen, diesen Hut mal aufzusetzen. Am besten sah Achim damit aus, er hätte direkt in einen Sience Fiction-Film
mitspielen können. Vielleicht gibt es ja
noch eine kleine Nebenrolle in dem neuen Man in Black III …
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Außer ein paar kleinen Einkäufen und so Sachen, die
man in einem Haushalt machen muss, passierte am diesem Tag nichts. Am Donnerstagmorgen sah es dann schon besser
aus. Wir hatten zwar ein paar Wölkchen am blauen Himmel, aber die Sonne war auch anwesend. Nach dem Frühstück noch einen Kaffee auf der
Terrasse, aber dann ging es los. Unter Bertrams Führung fuhren wir in das Hinterland
von Empuria. Wir verließen die nähere
Küstenlandschaft und durch trocken gelegte Sümpfe, wo es ein wenig
Landwirtschaft gab, ging es dann in die Hügel und Berge. Hoch und runter ging es über mehr oder
weniger gut asphaltierte Straßen. Wir konnten endlich wieder ein bisschen Motorradfahren
genießen.
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Nach einer kurzen Pause ging es weiter und wir
landeten in Figueras. In dieser Stadt
befindet sich auch dass Dali (Salvador) Museum. Gebaut in einem alten Stadttheater
aus den 40er Jahren ist dies absolut einen Besuch wert. Skurril und eigenartig von außen und innen,
genau wie die Malereien von Dali.
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Wir hielten aber nicht an und verließen die Stadt
wieder. Entlang Schilf und kargen Felder
ging es hinauf in Richtung Perrolada. In
diesem kleinen Ort gab es eine mittelalterliche
Festung mit einem sehr bekannten
Casino. Die Großen aus der Musik und Showbiz
aus aller Welt sind hier regelmäßig zu Gast. So wie die Störche auf den Burgturm es sich gemütlich machten, machten
wir es uns ebenfalls in einem der Restaurant in der Nähe gemütlich.
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Wir versuchten uns an der spanischen Küche und
löschten unser Durst mit einer Art „spanischem Radler“. Bemerkung nebenbei;
Kaninchen ist hier nicht zu empfehlen, wenn man großen Hunger hat. Noch während wir am Tisch saßen, zogen wieder
dicke Wolken am Himmel auf. Darum wurde beschlossen,
nach unserer Mittagspause langsam wieder Richtung Empuria zu fahren. Die 4 Amigos stiegen auf ihre „iron horses“ und rollten davon in Richtung Casa Schlumm,
allerdings nicht auf dem direkten Weg . Im alten Stadtteil von Empuria zeigte Bertram
uns noch ein Wäschehaus, welches aus dem 14. Jahrhundert stammte. Damals war es
Teil eines Klosters. Eigentlich wollten wir auch noch in der Kirche von Empuria
eine Kerze anzünden, jedoch die Zeit trieb uns in die Casa zurück. Vielleicht wäre es doch besser gewesen, die
Kerze für uns anzuzünden …
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Bevor wir heimkehrten, kauften wir noch fürs Abendessen ein. In Bertram`s Lichter-open-air-Kochstudio gab es diesen Abend leckeres aus dem Meer. Frische Sepia und Dorade auf Bertrams Art standen auf dem Menu. Es war so gegen drei, als wir unsere Rösser
wieder daheim abstellten. Doch der Tag
war noch jung und trotz Wolken am Himmel lockte uns der Ruf der Kanäle von
Empuria. Noch schnell die Notversorgung
mitgenommen und wir waren bereit zum Ablegen. Wir schipperten gemütlich über die Wasserstraße und bewunderten die Häuser
in diesem Traumland für Erwachsene. Der Phantasie
ist hier keine Grenze gesetzt, jedes Haus oder Garten ist verrückter als der
andere gestaltet, dazu kamen noch die Boote,
welche an so manchen Häusern entlang der Kanäle angelegt waren, so etwas nach dem Motto : „Mein Haus, mein Boot, meine
Frau…“ Im größeren Hafenbecken lagen dann die Schiffchen, für welche die Kanäle
ein „wenig“ zu klein waren. Man kann ja nicht alles haben.
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Fast zwei Stunden später nach einer sehr entspannten
Rundfahrt legten wir wieder zu Hause an. Jetzt war Kochen angesagt. Die
Kochpromis: Chef Bertram-Lichter, assistiert von Chef Patrick-Bocuse, kümmerten
sich um die Herrlichkeiten des Meeres, weil Chef Achim-Laafer sein Bestes für
den Salat gab. Das open- air-Kochstudio
der Casa Schlumm brutzelte aus allen
Ecken. Als Gast an diesem Abend im Studio:
der bekannte Schlagerkönig Jim Cliff. Aromatische Düfte füllten die Luft. Fünf Knollen Knoblauch, angereichert
mit etlichen Zwiebeln in Olivenöl sowie anderen Kräutern, bewirken da schon einiges,
nicht war? Natürlich wird bei solch einem
Festschmaus nicht auf einen guten Wein
und ein Bierchen verzichtet. Achim Laafer
hatte seine Salatcreation fertig und der Tisch war auch
schon gedeckt. Die Gourmetrunde konnte beginnen. Der Tradition folgend, bei den Cologner allen bekannt, kann es nur einen geben, welcher als erster diese köstlichen
Speisen über seine Zunge führen darf. Nachdem
er seine „professionelle Bewertung“ abgegeben und es als „köstlich“ eingestuft
hatte, setzten wir uns auch am
Tisch. Erst gab es die leckere,
goldbraun gebratene Dorade und dann waren da noch die Tintenfische, begeleitet mit Brot und Salat.
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Unser Gaumen wurde verwöhnt nach allen Regeln
der Kunst. Das Wetter war zwar nicht
ideal, aber das Essen war Spitze. Als
unser Hunger dann endlich gestillt war, genossen wir noch zusammen den Abend am
Kanal. Die Umgebung spiegelte sich im Wasser wieder und das sanfte Licht der
Gartenlampen schuf eine gesellige Atmosphäre. So ging der zweite Tag in Spanien
zu Ende.
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Der dritte Tag begann wieder mit Regen und vielen
dunklen Wolken. Also vertrödelten wir
den ganzen Vormittag a la casa. Als es
dann nachmittags doch noch aufklärte, wagten wir einen Ausflug zum Nachbarort
Rosses. In diesem normalerweise
beliebten Badeort war eigentlich nicht viel los. Das Wetter hatte auch hier für weniger Besucher
gesorgt. Nach einem kurzen Stadtbesuch und einen Blick in die Marina und den
Strand, ging es zurück nach Empuria. Der Himmel über uns war immer noch von Regenwolken
geschwängert.
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Endlich - am vierten Tag - schienen die Götter doch
etwas Mitleid mit uns zu haben. Wir
wachten mit einem klaren blauen Himmel und Sonnenschein auf. Halleluja: jetzt oder nie! Unser Plan war über
Landstraßen eine schöne Tour zu fahren, entlang der spanischen Küste in Richtung
Frankreich und weiter bis zu den Salinen, welche hinter Perpignan lagen. Eine
nette kleine Tagestour. Dass zwei von uns einen Pechteufel als Sozia haben sollten,
war natürlich nicht geplant. Gut gelaunt starteten wir nach dem Frühstuck
mit unseren Bikes wieder Richtung Rosses, vor dieser Stadt ging es ab durch
Berge und den National Park. Die kurvenreiche
Strasse brachte uns hoch übers Meer. Wir hielten in einer Haltebucht
an, wo wir einen schönen Blick auf die Landschaft und Rosses
hatten. Die Kameras kamen zum Einsatz
aber auch das Fernglas, womit „ Major “ Schlumm sich mal das Gelände ansah.
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Nach der Knipserei rollten unsere Räder weiter
durch die Berglandschaft in Richtung Küste. Bertram führte uns in eine kleine Ortschaft direkt am Meer. Hier gab es einen kleinen steinigen Strand
und einen kleinen Platz, von wo aus ein gepflasterter Weg direkt entlang dem Wasser
und Felsen zu einer Aussichtsplattform über dem Meer führte. Wir parkten unsere Sternenkreuzer und spazierten zum Aussichtsplateau. Es stand
eine starke Meeresbriese, hier und da sah man weiße Schaumköpfe auf den Wellen.
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Angekommen auf dem Felsenplateau genossen wir den Ausblick
und spürten die Elemente Wind und Wasser. Der Wind streichelte durch unsere Haare
(welche denn? Uta) und die salzige Meeresluft füllte unsere Lungen. Wie schön kann Urlaub sein. Aber leider hatten wir diesen Pechteufel
vergessen. Hier oben auf diesem schönen
Platz wollte Achim mit seiner Kamera mit Selbstauslöser ein Foto von uns Vieren
machen. Er stellte die Kamera auf das
Treppengeländer und stellte sich zu uns. Noch bevor der Selbstauslöser abging, riss eine starke Windböe die
Kamera herunter. Diese fiel auf das Steinpflaster
und das war es dann - Kamera nicht mehr
funktionsfähig. Der Pechteufel hatte
zugeschlagen. Wer von uns wird denn der Nächste sein? Achim ließ sich aber sein Gemüt nicht
verderben und wir versprachen ihm, später für ihn mit zu fotografieren (jaja,
versprechen tun sie viel – Uta).
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Langsam liefen wir zurück zu unseren Motorrädern und ließen unsere Blicke noch einmal
übers Meer gehen. Bald saßen wir wieder
im Sattel und ging es weiter die spanische Küste entlang. Die geschwungene Landstraße
brachte uns so gegen Mittagzeit nach Port Bou. Ein netter kleiner Badeort am Meer
mit einer schönen Bucht aber leider keinem Sandstrand. Wir parkten in
der Nähe der Promenade und schauten uns mal um. Was uns am meisten interresierte waren ja die Restaurants (na, klaro)
die gesunde Meeresluft und das Motorradfahren hatte uns richtig Hunger gemacht. Ein geeignetes Lokal war
schnell gefunden. Mit einem schönen Ausblick über die Bucht konnte man sich
hier durch die Gastronomie des Hauses verwöhnen lassen. Übrigens war es das älteste Restaurant im Ort
und bekannt für seine leckeren Fischgerichte. Es gab natürlich auch etwas anderes - aber eine Portion frittierte Fische und Fischpaella als kleine Mittagspeise waren
eine guten Wahl. Es schmeckte uns sehr,
aber nicht nur uns. Dieses Restaurant
ist auch sehr beliebt bei den Spatzen von Port Bou. Wenn man nicht aufpasst, bedienen sich diese freche Vögelchen selbst. Am liebsten mochten sie Paella und es störte nicht,
dass wir noch mit am Tisch saßen.
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Zu gleicher Zeit hörten wir ein Geräusch, welches
uns bekannt war. Tatsächlich fuhr eine
Royal Star hinter uns die Straße hoch. Als
wir nach unserer Mahlzeit wieder zurück zu unser Maschine spazierten, machten
wir Bekanntschaft mit diesen spanischen Royal Star Reiter. Er war aus Girona und hatte die RS von einem
guten Freund gekauft. Bis jetzt war er
sehr zufrieden mit ihr gewesen, sie
hatte 126.000 Km auf dem Tacho und hatte ihn noch nie in Stich gelassen. Unsere Tour ging weiter - aber bevor wir
Spanien verließen und die Grenze zu Frankreich überquerten, schossen wir noch
ein paar Fotos von der Bucht. Und schon
waren wir in Francia.
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Wir genossen die Fahrt, während die Strasse mit leichten
Serpentinen uns in Richtung Cap Cerbère lenkte. Hier an dem alten Leuchtturm machten wir noch eine Pause und die Gelegenheit
war wunderschön für ein kleines Fotoschooting. Licht und Hintergrund waren ideal und so entstanden vier gelungene Bilder
von den Royalisten und die schönste
aller Cruiser. Wir checkten noch mal die Karte und nahmen Kurs
auf Perpignan.
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Doch der Himmel über Frankreich verdunkelte sich so
langsam. Regenwolken erschienen am
Horizont. Nach einem kleinen Stopp entschlossen wir uns dazu, wieder zurück in Richtung
spanische Grenze zu fahren, über le Boulou. Wir fuhren durch das Hinterland, vorbei an grünen Feldern den Bergen
entgegen. In Le Boulou machten wir Halt,
um was zu trinken. Wir standen entlang
der Hauptstrasse geparkt, Bertram und Kalle standen ein Stückchen weiter
voraus. Achim und ich standen in der Nähe
des Cafés. Schnell was getrunken und
dann wollten wir nach Hause… Nun schlug aber
der zweite Pechteufel zu: Bertram kam rüber und sagte, dass Kalle`s Maschine
nicht mehr ansprang. Wir gingen zum
Kalle und mussten feststellen, dass die Batterie tot war. Auch Anschieben half
nicht mehr. Das könnte ja problematisch
werden. Es war Samstag spät nachmittags,
die nächste größere Stadt war eigentlich Perpignan. Leider gibt es in Frankreich kein Hein
Gericke oder Polo. Nun hatten wir also
ein richtiges Problem. Dies über den
ADAC zu arrangieren, würde wahrscheinlich Stunden in Anspruch nehmen. Ein bisschen Glück im Unglück hatten wir dann
doch. Im Café an der Hauptstrasse saß
ein V-rod Fahrer. Ich erklärte ihm (auf französisch
natürlich) was los war und fragte, ob er uns helfen könnte. Der freundliche Franzose nahm sein I-Phone
und suchte uns ein Motorradgeschäft in der Nähe. Das Glück war mit uns - weil es gab in Le
Boulou tatsächlich eine Harley- und Ducati- Werkstatt und obendrein hatten
diese auch noch die richtige Batterie im Haus. Wir bedankten uns herzlich bei ihm, Achim und ich fuhren mit Kalle`s Batterie zur
Werkstatt. Es war nur ein paar Straßen
weiter. Nach Aussage von dem Mechaniker
war die Batterie tot und nun brauchten wir eine Neue. Also blieb nichts anders übrig als diese zu
kaufen, wir wollten ja schließlich wieder nach Hause. Nun billig war diese gerade nicht, Ich
verrate hier keinen Preis aber Kalle hat tief in die Tasche greifen müssen, der Mechaniker konnte noch zehnmal sagen, dass
es eine gute Batterie aus Deutschland
war… Neue Batterie eingebaut und schon sprang die Maschine wieder an. Das ganze hatte zum Glück ungefähr nur eine Stunde
in Anspruch genommen. Damit war die Geschichte mit Kalle`s Bike hier aber noch
nicht zu Ende, auf unserer Rückreise nach Deutschland wird der Pechteufel noch
mal zuschlagen… Wir ließen Le Boulou
hinter uns und zügig ging es weiter zur Casa Schlumm. An der spanische Grenze wurden wir von einigen
jungen Damen, die anscheinend etwas von uns wollten, begrüßt. Die waren
sehr nett aber wir fuhren ja weiter und
die Enttäuschung stand auf ihren Gesichtern geschrieben. Ansonsten kümmern diese sich meisten um die
müden LKW Fahrer… Aber ein Royalist ist
ja zäh wie Leder, hart wie Krupp Stahl und kennt keine Müdigkeit (ich glaube
dass habe ich irgendwo schon mal gehört…). Die Casa Schlumm rief
uns nach Hause. Trotz noch ein paar Regentropfen
kamen wir gut an und es wurde ein ruhiger Abend.
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...und Story Teil 3 aus Spanien kommt auch bald...
Patrick ( der kölsche Belgier)
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